Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA)

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Pressemeldung vom 17.11.2010

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Pressemeldung

Akademikertag und Proteste - eine kritische Nachbetrachtung

Frankfurt am Main, 16.11.2010



Der 10. Deutsche Akademikertag des Conventes Deutscher Akademikerverbände (CDA) ist zwar schon Geschichte, doch geben die Umstände, unter denen er am 6. November in Frankfurt und Darmstadt stattfand, seinen Mitgliedern und Gremien die erneute Anregung, sich noch intensiver mit dem Umfeld an den Hochschulen zu beschäftigen.

Das Generalthema "Seilschaften oder Networking? - Sinn und Nutzen sozialer Netzwerke" passte nicht nur in das Umfeld, das der CDA im Rhein-Main-Gebiet vorfand, sondern es ist auch eines der wichtigsten und aktuellstenThemen, dem sich junge Akademiker heutiger Tage gegenübergestelt sehen. Die Wichtigkeit dieses Themas haben die Verbindungen und ihre Dachverbände schon vor längerer Zeit erkannt, wie eine Vielzahl von Internet-Aktivitäten im korporativen Umfeld belegt.

Die Vorträge auf dem Akademikertag zeugten von profunden Kenntnissen der Referenten. Ein Online-Medien-Entwickler, ein Personalberater und ein Wirtschaftsprüfer stellten einen sehr interessanten Vergleich von Internet-, persönlichen und Unternehmens-Netzwerken auf. Dabei wurde bewiesen, dass persönliche Netzwerke immer noch erhebliche Vorteile vor virtuellen bieten.

Am Vorabend des Akademikertages wurde dem CDA zu seinem 60-jährigen Bestehen vom Magistrat der Stadt Frankfurt ein herzlicher Empfang im Römer bereitet, zu dem allerdings einige politische Parteien ihre Teilnahme abgelehnt hatten. Das war insofern sehr bedauerlich, als gerade diese Parteien durch ein sachliches, informatives Gespräch eventuelle Vorurteile hätten abbauen können, jedenfalls hätten Unklarheiten respektive Missverständnisse beseitigt werden können.

Den Abschluss des Akademikertages bildete der Rhein-Main-Kommers in der Darmstädter Orangerie. Der Präsident des hessischen Staatsgerichtshofs, Dr. Günter Paul, leitete den Kommers zwar zum letzten Mal, denn er macht einem jüngeren Nachfolger Platz, aber anstatt melancholisch zu sein, teilte er kräftig verbal in Richtung derer aus, die vor der Tür demonstrierten. Der Siegener Rechtsanwalt Klaus Gerstein wurde seine 25-jährige Tätigkeit als Leiter des Studentenhistoriker-Arbeitskreises mit der Wilhelm-Fabricius-Medaille des CDA geehrt, der höchsten Auszeichnung des CDA.

Im Vorfeld des Rhein-Main-Kommerses waren massive Zerstörungen, vermutlich begangen durch Antifa-Gruppen, zu beklagen, auch wurde mit Gewalt gegen die Gesundheit der Teilnehmer gedroht. Derartige Drohungen und schon gar die Gewalt gegen Personen, Gebäude und Autos sind auf das Schärfste zu verurteilen. Der an der Darmstädter Orangerie angerichtete Sachschaden, den die Polizei auf rund 50.000 Euro schätzt, mit dem offenkundig gegen den dort statt findenden Festkommers protestiert werden sollte, ist eine kriminelle Handlung und hat nichts mit dem Recht der freien Meinungsäußerung zu tun.

Der CDA bestreitet das Demonstrationsrecht seiner Gegner nicht, verwehrt sich aber entschieden gegen die Verbreitung bewusst wahrheitswidriger, diskriminierender Behauptungen. Die mögliche Teilnahme von Rechtsextremen war im übrigen lediglich eine durch nichts gerechtfertigte Unterstellung.

Bei einem respektvollen Umgang der Protestler mit Andersdenkenden, eben Angehörigen von Studentenverbindungen, wäre der massive Polizeieinsatz nicht nötig gewesen und der Sachschaden wäre erst gar nicht entstanden.

Die Frankfurter und die Darmstädter Polizei waren stets hilfreich zur Stelle, um für die persönliche und öffentliche Sicherheit zu sorgen. Allen Helfern, Unterstützern und Schützern gilt daher der Dank des CDA. (se)


Presse-Kontakt:
Gerhard Serges
Am Römischen Hof 15
61352 Bad Homburg v.d.H.
Tel./AB06172 - 45 80 32
Mobiltelefon: 0177- 552 17 97
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