Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA)

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Personalia 2009

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Personalia

   

Neuer Verbandsvorsitzender des VVDSt - aus Akad. Blättern 3/2009

Dr. med. Markus Schwickardi heißt der neue starke Mann an der Spitze des Verbandes der Vereine Deutscher Studenten (VVDSt). Er wurde auf dem Verbandstag in Flensburg mit einem großen Vertrauensvorschuss gewählt, wie er selbst in den Akademischen Blättern erwähnt. Markus Schwickardi gehört seit 1986 dem VDSt Marburg und war Vxx im Marburger Vorort von 1989-1993. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie (Nierenerkrankungen und Dialyse).

Der CDA wünscht Fbr. Schwickardi einen erfolgreichen Start und Erfolg für seinen Verband.

Kontaktdaten:

Dr. med. Markus Schwickardi
Internist u. Nephrologe
Uhlenhorststr. 17
34132 Kassel
Tel. 05 61 / 4003107
Mobil 0171-6804601
markus.schwickardi@vvdst.org

   

Neuer Schriftleiter der Wingolfsblätter - 3.9.2009

Der Wingolf hat einen neuen Schriftleiter für seine Verbandszeitung bekommen. Es wurde Andreas Rode aus München, freier Lektor und Autor, Mitglied des Mainzer Wingolfs gewählt. Herr Fbr. Rode freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem CDA, denn eine solche hat im Wingolf ja Tradition, wie er in einer Nachricht an bestätigte. Der CDA-Vorstand wünscht ihm bei der Ausführung seines Amtes eine glückliche Hand.

Kontaktdaten:

Schriftleiter der Wingolfsblätter
Andreas Rode
Ligsalzstraße 30
80339 München
Tel.: 089 / 5 43 93 18
Fax: 089 / 54 03 52 48
schriftleiter@wingolf.org

   



Lang empfing die Auszeichnung aus den Händen der österreichischen Bundesministerin für Unterricht und Kunst Dr. Claudia Schmied.

Raimund Lang zum Professor ernannt

Der 1. stellv. Vorsitzende der GDS und SK-Redaktionsmitglied Raimund Lang ist vom Bundespräsidenten der Republik Österreich zum Professor ernannt worden. Der seit 1984 freiberuflich in Hamburg vor allem für den Norddeutschen Rundfunk (NDR) tätige Schauspieler, Synchronsprecher und Moderator ist seit 1965 Couleurstudent (MKV).

Er erhielt die Auszeichnung als "Vermittler österreichischer Kultur im Ausland" insbesondere für seine Forschungen und Veröffentlichungen über das Studentische Lied ("Intonas", "Ergo cantemus"), über studentische Denkmäler und Gedenkstätten (z. B. in der SK-Serie "Studentischer Baedeker") sowie für seine vielfältigen grenzüberschreitenden Aktivitäten im Traditionsverband Katholischer Czernowitzer Pennäler.

Langs Fachkenntnisse sowie sein außergewöhnliches Organisationstalent sind zudem regelmäßig auch bei den Liedseminaren und Studienreisen der GDS zu erleben, z.B. im Oktober dieses Jahres in Rudolstadt.

Die Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte und die Redaktion des Studenten-Kurier gratulieren herzlichst! (aus Studentenkurier 2/2009)

Der Vorstand CDA gratuliert sehr herzlich Herrn Farbenbruder Raimund Lang zur Ernennung zum Professor, wirkt er doch mit seinen Beiträgen zur Studentengeschichte und zum Liedgut zum Wohle aller Korporationen. Während CDA und Korporationsverbände sich dem Tagesgeschäft und dem Fortbestand der Korporationen widmen, kümmert sich Fbr. Prof. Lang im Wesentlichen um den Erhalt der Inhalte. Herr Lang ist ein begeisterter Studentenhistoriker und war maßgeblich bei der Prager Tagung 2008 aktiv. Für seinen unermüdlichen Einsatz gebührt ihm der Dank des CDA.

Ansgarkreuz für Claus-A. Revenstorff

Claus A. Revenstorff (BDlC) ist nicht nur rühriger Schriftführer des Convents Deutscher Akademikerverbände (CDA), sondern auch in anderen Bereichen ehrenamtlich tätig.
"Für großen persönlichen Einsatz in der kirchlichen Arbeit" hat ihm die Nordelbische Kirche jetzt das Ansgarkreuz verliehen. Revenstorff war seit Jahrzehnten im Vorstand seiner Kirchengemeinde und in verschiedenen übergeordneten Gremien tätig.

Das Ansgarkreuz ist gestaltet nach dem Vorbild einer Gewandnadel aus dem 19.Jahrhundert, der Zeit Ansgars, des "Apostels des Nordens". Eine kleine Gruppe aus dem Hamburger BDIC-Philisterring nahm an der Verleihung teil und gratulierte ihrem Verbands- und Bundesbruder.

   

Hansgeorg Kling (ATB) bestätigt

In seinem Amt als Präsident der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft (bisher: JahnFörderverein) mit Sitz in Freyburg/Unstrut ist der ATBer Hansgeorg Kling (Kassel) bestätigt worden.
Kling - Biername "Tempo" - ist hochverdientes Mitglied des Akademischen Turnbundes, dessen Vorsitz er von 1977 bis 1985 innehatte, sowie prominentes Mitglied im Deutschen Turner-Bund, dessen Bundespresse- und Kulturwart er über lange Zeit war, und im Hessischen Turnverband.

   

Dr. Günter Paul erneut Präsident des Hessischen Staatsgerichtshofs

Auf Vorschlag der Fraktionen der CDU, der SPD und der FDP wurde am 31.3.2009 Dr. Günter Paul erneut zum Präsidenten des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen gewählt. Dieses Amt hatte Dr. Paul bereits von 2003 bis 2008 inne.

Der CDA gratuliert an dieser Stelle dem engagierten Vorsitzenden der Akademikerverbände Frankfurt Rhein Main (VAV) Dr. Günter Paul (Corps Saxonia Leipzig) nachträglich zur Wahl in dieses herausragende Amt und wünscht ihm viel Erfolg bei den künftigen Urteilsfindungen.

An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass Herr Dr. Paul seit dem 1.4.2008 mit der Eintragung des CDA ins Frankfurter Vereinsregister auch als CDA-Geschäftsführer fungiert. Die Frankfurter Rundschau berichtete online dazu am 30.3.2009
.

   

Wolfgang Braun neuer CV-Pressesprecher

Am 1. März 2009 löste Wolfgang Braun, KDStV Badenia Frankfurt, Dr. Dr. Alexander Görlach als Pressesprecher ab. Braun kam 1976 als Assistent des damaligen Bundestagsabgeordneten Bernhard Friedmann (Ho) nach Bonn und wurde dort bei Novesia aktiv. Beim Bonner General-Anzeiger erlernte der Jurist das journalistische Handwerk und berichtete schwerpunktmäßig über das Geschehen an der dortigen Universität.

1984 wechselte Braun in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und war in diesen fast 25 Jahren für Unternehmen, Verbände und in einer Agentur tätig. 2004 gründete er sein eigenes Unternehmen, das heute einen kleinen Verlag, PR-Beratung sowie Handelsaktivitäten umfasst. Im CV ist er seit den neunziger Jahren als Redaktionsmitglied der ACADEMIA aktiv. (aus academia 3/2009)

   

Unternehmer Friedrich Berentzen verstorben

Friedrich Berentzen starb am 20. Februar 2009 im Alter von 80 Jahren nach einer Herzoperation in Bad Rothenfelde. Am 16. November 1949 wurde er bei der KDStV Nassovia zu Darmstadt rezipiert. Schon kurz nach seinem Studium übernahm er im Alter von 26 Jahren mit seinem Bruder Hans (Sx) nach dem frühen Tod des Vaters die Verantwortung für das Unternehmen Berentzen. Beide gründeten mit der Getränke Emsland ein zweites Standbein im Bereich der alkoholfreien Getränke. Mit der Übernahme der Pepsi- Cola Konzession für Norddeutschland wurde die Entwicklung ausgebaut. Mit seinem Bruder entwickelte der Spirituosenunternehmer den Berentzen Appelkorn. Dies wurde im Jahre 1976 als erfolgreichste Neueinführung einer deutschen Spirituose seit dem Zweiten Weltkrieg gefeiert.

Als bisher einziges Unternehmen der deutschen Spirituosenindustrie führten Hans und Friedrich Berentzen das Familienunternehmen 1994 an die Börse. Sie erweiterten den Absatz durch die Übernahme der Firmen Doornkaat, Bommerlunder, Persiko, Strothmann, Puschkin u.a. und entwickelten sich so zu einem der größten deutschen Spirituosenhersteller. Auch außerhalb des Unternehmens übernahm Friedrich Berentzen sehr viele ehrenamtliche Aufgaben. (aus academia 4/2009)

   

Gildenschafter Dr. Hanns Klatz verstorben

Die Deutsche Gildenschaft verabschiedete sich von Hans Klatz (13.03.1914 - 30.03.2009). Mit ihm verlor sie den letzten Gründerväter der Neugründung nach dem II Weltkrieg. Klatz hat die Deutsche Gildenschaft in den ersten 4 Jahrzehnten nach ihrer Wiedergründung wohl am stärksten mitbestimmt.
Seine Prägung verdankte er der Jugendbewegung und ihre Fortsetzung im studentischen Bereich, in der Freischar Egerland, einer Korporation der damaligen Gildenschaft.

Der derzeitige DG-Vorsitzende Prof. Dr. Kurt Heißig schreibt in seinem Nachruf in den Blättern der DG 2/2009, dass Hanns Klatz über alle die Jahre auch lange nach der Gründungszeit und seinem Vorsitz der geistige Anreger und Mahner für die DG war. Die "Blätter der Deutschen Gildenschaft", deren Schriftleiter er bis 1989 werden für immer mit seinem Namen verbunden bleiben. Farbenbruder Dr. Klatz war in seiner aktiven Verbandszeit immer ein gern gesehener Teilnehmer der Verbändegespräche und bei den CDA - Conventen.

   

Steter Einsatz für Verbindungen und Verband
Joachim Schön wurde im März 75 Jahre alt

Brandenburg, Palaeomarchia, Salzburger und viele andere gratulierten

Joachim Schön wurde am 27.3.1934 in Berlin geboren und damit jüngst 75 Jahre alt. Kaum einer, der ihn kennt - und das sind schlechterdings nicht wenige - wird das glauben wollen. Immer noch und stets tritt er geradezu jugendlich auf und hat sich auch einen wachen Geist erhalten, wie kaum ein Zweiter.

1954 nahm er das Band der Landsmannschaft Brandenburg Berlin im CC auf. Nach seinem Jurastudium an der Freien Universität Berlin und der Referendarzeit beim Kammergericht wurde er Rechtsanwalt, später zusätzlich Notar und konnte sich nach kurzer Zeit eine eigene Praxis erarbeiten, in der er bis heute aktiv tätig ist.

Von 1971 bis 1996 war er Altherrenvorsitzender seiner Landsmannschaft Brandenburg, Präsidierende im CC 1974/75. Das Band der Präsidierenden 2006/2007, der Landsmannschaft Palaeomarchia Halle, nahm er 1980 auf. Seitdem galt sein Einsatz besonders dieser Verbindung, deren Altherrenvorsitzender er von 1987 bis 2008 und damit mehr als 20 Jahre war. Die Tatsache, daß Palaeomarchia als erster "Ostbund" das Präsidium im Coburger Convent geführt hat, wäre ohne Joachim Schön und seine Vorbildfunktion besonders auch für die jungen Bundesbrüder undenkbar. 2001 nahm Joachim Schön sehr gern das Band der Akademi-schen Landsmannschaft der Salzburger zu Salzburg auf und ist seitdem auch ein "Österreicher".

Im Jahre 1975, als die Landsmannschaft Brandenburg Präsidierende im CC war, wurde er dazu berufen, die Festrede auf dem Kommers zum Jahresthema "Freundschaft unser Band fürs Leben" zu halten. An diese gelungene Rede erinnern sich noch heute viele Angehörige des Coburger Convents. Besonders hatte diese Rede auch dem damaligen Coburger Oberbürgermeister Stammberger gefallen, der nach Ende der Veranstaltungen expressis verbis erklärte, daß 1975 sein schönster Kongreß gewesen sei. Nicht weniger gut kam beim aufmerksamen Publikum die nächste Festrede zum Kommers 2007 mit dem Thema "Einheit aktiv gestalten" an, als seine Palaeomarchia Präsidierende war. Nicht von ungefähr ist Joachim Schön heute Ehrenvorsitzender des Altherrenverbandes der Palaeomarchia.

Aber mit dieser Agenda ist Joachim Schön noch lange nicht ausreichend gewürdigt. Er hat sich nämlich nicht nur für seine Bünde und den Coburger Convent immer eingesetzt, sondern auch für Coburg als Kongreßstadt des CC. Im Laufe seiner Korporationszugehörigkeit hat er Coburg zu Pfingsten annähernd fünfzig Mal besucht und war dann stets auf den Kongressen. Als Amtsleiter des CC für Gesamtdeutsche und Europäische Fragen von 1972 bis 1976 hatte er bereits Kontakte zu allen wichtigen Persönlichkeiten der Stadt und des CC aufgebaut, die ihm in seiner Zeit als Vorsitzer des AHCC von 1996 bis 1998 weiter zugute kamen. In seine Amtszeit als AHCC-Vorsitzer fällt übrigens der von ihm nachhaltig mitgetragene Verzicht des Verbandes auf etwaige Rückübertragungsansprüche an der Sportanlage in Bad Blankenburg und der nur hierdurch möglich gewordene Nutzungsvertrag mit dem Landessportbund Thüringen, der es dem Coburger Convent heute ermöglicht, diese anspruchsvollen Sport- und Kongreßanlagen zu einmalig günstigen Konditionen zu nutzen.

Nach dem Ende seiner Amtszeit als AHCC-Vorsitzer und Beisitzer im AHCC übt er nun schon seit März 2002 das Amt des Vorsitzenden des Convents Deutscher Akademikerverbände (CDA) aus.

Möge es ihm vergönnt sein, bei stabiler Gesundheit seine Ehrenämter zum Wohl seiner Bünde, des Coburger Convents und des Convents Deutscher Akademikerverbände , auch zukünftig noch lange zu führen!

J. Kretzer-Moßner, Brandenburg, Palaeomarchia, Salzburger
CC-Blätter 2/2009

   

Klaus-Dieter Engeroff †

Nachruf geschrieben von Gerhard Serges (BDIC/CDA)

Frankfurt am Main, im Februar 2009: Der Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA), trauert um seinen langjährigen Geschäftsführer Diplom-Volkswirt Klaus-Dieter Engeroff, der im Alter von 77 Jahren am 16. September 2008 in Essen verstarb.

Klaus Dieter Engeroff wurde am 23. Juni 1931 in Idar-Oberstein geboren. Seine schulische Laufbahn beendete er in Trier 1951 mit dem Abitur. Volkswirtschaftslehre war das Studium seiner Wahl. Den größten Teil seiner Studienzeit verbrachte er in Bonn. Engeroff schloss sein Studium als Diplom-Volkswirt ab und begann anschließend seine berufliche Laufbahn bei der Gerresheimer Glas. Bis zu seiner Pensionierung 1989 war Engeroff bei der VEBA Oil als Leiter Marketing Petrochemie tätig.

Fremd war Engeroff das studentische Verbindungsleben nicht. Schon sein Vater war bereits AH im akademischen Verein Motiv Berlin. Mit Beginn seines Studiums in Berlin trat auch er dieser Verbindung bei, 1951 dann dem akademischen Juristenverein 1871 zu Bonn (später fusioniert zu Rheno-Colonia). Er war Vorsitzender der Altherrenschaft der Rheno-Colonia von 1976 bis 1998.

Auch die Zusammenarbeit mit anderen akademischen Verbindungen lag ihm am Herzen. So war er 1973 aktiv an der Gründung des Miltenberg Wernigeroder Ringes beteiligt, der 1995 durch den Austritt der Miltenberger Ringverbindungen aufgelöst wurde und als Miltenberger Ring neu initiiert wurde. Zum Ende seines Arbeitslebens erfüllte sich AH Engeroff den lang gehegten Wunsch nach Miltenberg zu ziehen. Als Geschäftsführer des Miltenberger Ringes und hielt er von 1995 bis 2004 für seinen Verband die Kontakte zur Stadt.

Daraus erwuchs eine Freundschaft zu Bürgermeister Joachim Bieber, Alter Herr des CV. In seiner Trauerrede skizzierte er den Verstorbenen daher als "Botschafter von Verbindung, Verband und Korporation".

Gleichzeitig war Engeroff von 1989 bis 2004 auch im Vorstand des Convent Deutscher Akademikerverbände (CDA) als Schriftführer aktiv. Der damalige CDA-Vorsitzende Dr. Manfred Mach (WVAC) war stolz darauf, mit Engeroff einen zuverlässigen "Schreibfux" zu haben. So bezeichnete er stets "respektvoll" seinen Conchargen. Für sein großes persönliches Engagement im Verbindungswesen ehrte ihn der CDA am 9. April 2005 in Karlsruhe mit seiner höchsten Auszeichnung, der Fabricius-Medaille in Gold.

Kurz vor seinem 75. Geburtstag erlitt Engeroff einen Schlaganfall, von dem er sich nicht mehr erholte. Er war nie einer der laut seine Stimme erhob aber stets im Stillen wirkte und dadurch Akzente auf seine Weise setzte. Mit ihm ging ein Großer von Korporationsbühne. Wir werden ihn in ehrenvoll in Erinnerung behalten.

Bildmaterial:
Text: Klaus-Dieter Engeroff nach der Verleihung der Fabricius Medaille
Bild: Kraetsch, Miltenberger Ring

   
   

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